Anspruch auf Aufwandentschädigungen

Kosten, die bei der Ausübung der Tätigkeit entstehen, sollten in jedem Fall von der Einrichtung übernommen werden.

Es gibt Bereiche, in denen die Zahlung von Aufwandentschädigungen selbstverständlich geworden ist.

Für die Vergütung bestimmter nebenberuflicher Tätigkeiten in Vereinen, gemeinnützigen und öffentlichen Einrichtungen gibt es zwei Pauschalen.

Bis zu einer gewissen Höhe sind die Einkünfte dafür von der Einkommenssteuer befreit. Sozialversicherungsabgaben müssen ebenfalls nicht gezahlt werden.

Ehrenamtspauschale

Die Ehrenamtspauschale begünstigt sämtliche Tätigkeiten im gemeinnützigen Bereich.

Die Tätigkeit muss nebenberuflich ausgeübt werden.

Steuerfrei sind 500 Euro der vergüteten ehrenamtlichen Tätigkeit.

Dabei fallen keine Sozialversicherungsbeiträge an.

Ob die Tätigkeit regelmäßig, unregelmäßig oder nur einmalig erbracht wird, spielt dabei keine Rolle.

Übungsleiterpauschale

Wenn man nebenberuflich als Übungsleiter, Trainer oder Dozent, aber künstlerisch oder pflegerisch tätig ist, kann man dafür 2.100 Euro im Jahr erhalten.

Auch auf diese Einnahmen fallen weder Steuern noch Sozialversicherungsbeiträge an.

Nicht jeder Träger kann zahlen

Es ist möglich, dass der Träger nicht in der Lage ist, die Kosten für den Weg zur Einsatzstelle oder andere durch die Tätigkeit entstehende Aufwendungen erstatten.

Dies sollte man unbedingt vor Aufnahme der Tätigkeit abklären.

Dann kann man immer noch entscheiden, ob man das Engagement dennoch antreten möchte.